Betreutes Lesen (9) – “Tag des Herrn”: Die Polen und der liebe Gott

1 Dez

Iberraschunck!!! Mein betreutes Lach- und Sachprogramm ist wieder da! Leser von „Sitzen vier Polen im Auto“ erfahren wieder Kapitel für Kapitel, welche schrecklichen Wahrheiten hinter der Textwand lauern. Heute ein Thema, an das jeder denkt, wenn er an Polen denkt: Der Katholizismus. Im neunten Kapitel besucht die polnische Familie zum ersten Mal eine deutsche Sonntagsmesse und es ist ein größerer Kulturschock als Wohlhabende in zerrissenen Jeans: „Papa drückte die Klinke herunter, und wir erschraken beinahe, als keine Wand aus schwitzenden Rücken uns zurückdrängte. War die Kirche etwa so geräumig, dass alle Gläubigen hineinpassten? Im nächsten Moment stellten wir fest, dass kaum jemand da war. Die Kirche war so spärlich gefüllt, dass manche Bänke komplett leer standen, und wo sie besetzt waren, da reckten kleine ergraute Menschlein ihre Schildkrötenköpfe nach uns, als wären wir die ersten Besucher seit Hunderten von Jahren.“

1989, als wir Polen verließen, war der Besuch der Sonntagsmesse weniger Muss als eine Selbstverständlichkeit. Dieser Teil der Woche war aber viel mehr als Ausdruck von Frömmigkeit. Der Kirchhof war ein Treffpunkt für Familien, Nachbarn, Freunde und Schulkameraden. Hier wurden Kontakte geknüpft, gepflegt und gestaltet. Das Kirchenschiff war ein Catwalk, auf dem man seine beste Kleidung präsentieren konnte, hohe Absätze klackten, damenhafte Duftwolken zogen durch die Gänge. Die Kirche bildete auch das Zentrum sozialer Kontrolle. Wenn einer mal fehlte, fiel das allen anderen auf. „Sie war nicht in der Kirche…“ war ein Satz wie „Ich habe gehört, dass sie Drogen nimmt.“ Es ging also darum, Präsenz zu zeigen. Jeder Messebesuch war auch eine Bestätigung an die Gemeinde, dass man Teil von ihr war und nicht ausgeschlossen werden wollte. Die sozialen Funktionen des Kirchenbesuchs in ländlichen Gegenden mit kleinen Ortschaften, wie sie in Polen nun einmal dominieren, müssen bedacht werden, bevor man leichtfertig von der befremdenden Frömmigkeit der Polen spricht. Obwohl es natürlich auch an Frommen, Ultras und Fundis nicht fehlt.

Meine Erziehung war aus heutiger und westlich-aufgeklärter Sicht eine religiöse Indoktrination, was ich freilich überhaupt nicht als schlimm empfand, weil andere Kinder (meistens von ihren Großmüttern) genauso erzogen wurden und die Alternative, an andere Götter oder gar an keinen Gott zu glauben, nicht zur Verfügung stand. Die folgende Zeichnung stammt von meinem dreijährigen Ich (Mutters Zitate-Kalender, 1984):

Links ein Kreuz, das unmissverständlich klar macht, dass es sich bei dem quietschfidelen Baby unten nicht um Däumelinchen in der Nusschale sondern das kleine Jesulein in der Krippe handelt, das schwungvoll von Maria begrüßt wird, während eine zeitgenössische Nonne das Geschehen gutheißt. Auf der rechten Seite der polnische Prinzessinnentraum, der schon von den Jüngsten gehegt wurde: Im weißen Kommunionskleid aus majestätischer Spitze und langer Kerze in der Hand zum Altar zu schreiten, einen Rosenkranz um den Hals, wie Marilyns Diamanten des Mädchens bester Freund.

Es fiel mir nicht schwer, ein frommes Kind zu sein. Jesus trug Matte wie die Hair Metal Typen auf den Postern der älteren Schwester meiner Freundin. Damit war Jesus eindeutig hot! Aus seinem Herzen kamen Laserstrahlen wie aus dem Schwert von He-Man. Und wer wollte nicht sein wie Maria? Sie war die wahre Königin des Universums, ihre Kronen waren noch prächtiger als die der Prinzessinnen in russischen Märchenfilmen. Sanft und wallend fiel das Gewand über den schlanken Körper der Jungfrau, und wo sie sich den Kindern zeigte, glitzerten Zaubersterne am Himmel. Auch die kirchlichen Feste waren berauschend. Die Enthüllung der Muttergottes der sieben Schmerzen, symbolisiert von sieben Schwertern, die ihr königliches, rotes Herz durchbohrten. Fronleichnam, wenn die Frauen Blumenteppiche vor ihren Häusern legten und Mädchen in chinesischen Puffärmel-Kleidern aus ihren Körbchen bunte Blüten hinter sich warfen. Die Christmette, für die eine 500 Jahre alte Schrotholzkirche geöffnet wurde. Sogar das gemeinsame Beten des Rosenkranzes mit der Oma und ihren Freundinnen bei Kerzenschein hatte etwas unwiderstehlich Anziehendes, wie eine Geisterbeschwörung. 

Natürlich war nicht alles rosig und funkelnd. Man drohte mir auch mit ewigen Qualen, fiesen Teufeln, Schmerzen die so groß sind, dass man sie sich nicht vorstellen kann. Riesige Kessel, in denen man gekocht wird, rasselnde Ketten, bohrende Stacheln, Mistgabeln, die ins Fleisch pieken. Aber vor alledem musste ich mich nicht fürchten, denn ich war ein gutes, ein braves, ein gläubiges Kind. Von den vielen kleinen Sünden, die sich nicht vermeiden ließen, würde ich im Fegefeuer schon ordentlich gereinigt werden. Ich stellte mir Zinkbadewannen vor, in denen statt Schwämmen kleine Igel darauf warten, zur Säuberung eingesetzt zu werden. Nach der Waschung würde ich in den Himmel kommen, ein regenbogenfarbenes Reich, wo Tiere miteinander plauschen, statt sich gegenseitig zu fressen und man alle Menschen wieder trifft, mit denen man sein Leben verbracht hat, auch den toten Großvater. Das klang alles in allem nach einem guten Deal.

In Deutschland hielt man es mit der Religion anders, das merkte ich schnell. Meine Klassenkameraden sammelten keine Andachtsbildchen, sondern Panini-Sticker. Nicht ein Kreuz gehörte in jedes Kinderzimmer, sondern eine Tigerente. Für den Religionsunterricht wurde die Klasse in “katholisch” und “evangelisch” geteilt. Die Kirchen beider Konfessionen entbehrten mit ihrer modernen Architektur und von Gold und Ornamenten befreiten Ausstattung jedoch aller Sinnlichkeit. Die Messen gefielen mir nicht mehr, auch wenn ich hier auf weichen Polstern statt splittrigen Bänken knien durfte. Die Orgel klang düster und bedrückend, nach Trauer und Tod. Jesus war kein Rocker mehr, sondern eine geschundene Leiche, die wegabstrahiert werden musste. Als ich dann feststellte, dass ich in der Sonntagsmesse der einzige Mensch unter 60 war, ging der Glaube allmählich flöten. Wenn man hier weder Freunde treffen noch eine Show erleben konnte, was war der Sinn? Meine Gebete kamen sowieso nicht bei Gott an. Wo blieb mein Barbie-Traummobil? Warum ließen sich meine Eltern nicht breitschlagen, mit uns nach Disneyland zu fahren? Andere Kinder gingen nie in die Kirche und doch hatten sie alles. Wir waren kaum ein Jahr in Deutschland und ich hatte mich völlig vom Katholizismus meiner Kindheit entfremdet.

Diese Geschichte soll illustrieren, dass Religiosität aus weit mehr besteht als dem persönlichen Glauben an Gott. Sie hängt davon ab, was andere glauben oder woran sie zu glauben behaupten, und ob die Zugehörigkeit zu dieser Gemeinschaft existenziell wichtig ist oder nicht. Was verbindet eine Gesellschaft mit Religion? Sind es Trauer, Horror, Rückschritt, Repression, pathologische Vernebelung des Geistes? Oder ist Religion sozialer Kitt, der Grund, Sinn stiftende Feste zu feiern, vielleicht auch eine Flucht aus dem Grau in eine farbenfrohe Sakralästhetik? Viel  hängt von solchen nicht-religiösen Faktoren ab, ob sich jemand einen überzeugten Katholik nennt oder nicht.

Entgegen dem Klischee sind die heutigen Polen keineswegs Freunde der Kirche. Sie mögen es nicht, dass sie sich in die Politik einmischt, in die Erziehung der Kinder oder das Eheleben. Sie sehen es nicht mehr als Pflicht an, jeden Sonntag in die Kirche zu gehen. Trotzdem ist Polen noch weit davon entfernt, stolz auf die Entfremdung vom Glauben zu sein. In einer Erstfassung meines Manuskripts schlug ich bezüglich Glaube und Religion etwas härtere Töne an. Meine Familie, das Sittlichkeitslektorat, riet mir dringend davon ab, wenn ich nicht den Zorn polnischer Leser auf mich ziehen wolle. Ich habe mich lange geweigert, der Bitte nachzukommen, es erschien mir kein bisschen unangemessen, Protagonistin Ola vom Glauben abfallen zu lassen. So weit sollten die Polen schon sein, dass sie mit den Zweifeln eines Kindes an der Existenz Gottes zurechtkämen. Da der Druck auf mich aber nicht nachließ, recherchierte ich das Thema auf polnischen Freidenker-Websites. Mich interessierte, wie polnische Atheisten sich ihrer Umwelt präsentieren,  in wieweit sie öffentlich zu ihren Überzeugungen stehen und diese in aufklärerischer Manier vertreten. 

Die Beiträge, die oftmals von Universitätsprofessoren stammen, haben mich überrascht. Allerorten wird zu einem vorsichtigen, vor allem rücksichtsvollen Umgang mit dem Glauben Anderer geraten. Auch wenn man Religion nicht mit seinem Intellekt vereinbaren könne, sei es wichtig und klug, Andere in ihrem Glauben nicht zu irritieren. Das ist eine ganz andere Haltung, als ich sie aus Deutschland kenne, wo der organisierte Atheismus in einer Aggressivität auftritt, die meines Erachtens moralisch nicht mehr vertretbar ist. Die polnischen Intellektuellen wissen, dass man Religion nicht abschafft, indem man sie angreift. Sie muss sich selbst reduzieren, im Fluss gesellschaftlichen Wandels.

Hier lebende Polen: Wie haltet ihr es mit der Religion? Hat sie sich verändert? Wenn ja, wie stark? Gibt es einen Identitätskonflikt, wenn die Verwandtschaft zu Besuch kommt oder umgekehrt? Deutsche! Wart ihr schon mal in Polen und habt die Religiosität dort erlebt? Wie hat sie auf euch gewirkt? Ich freue mich über eure “Einsendungen”!

(*Unteres Foto: Die betörende Schrotholzkirche aus meinem Heimatort, Baujahr 1666)

9 Reaktionen auf “Betreutes Lesen (9) – “Tag des Herrn”: Die Polen und der liebe Gott”

  1. aldi_bn 3. Dezember 2012 bei 23:32 #

    Mich hat auch das Leben in Deutschland vom Glauben entfremdet – und zwar genau so, wie Du das beschreibst. Der soziale Kitt war hier eben nicht mehr präsent, genauso wenig wie die sozialen “Sanktionen”, die einen sonst erwarteten. Man bekommt hier auch ein Leben ohne die Kirche vorgelebt, was in Schlesien damals undenkbar war.

    Andererseits wurde ich erst hier mit anderen Religionen konfrontiert. Oma hat schon die Augen verdreht, wenn sie an “ewangeliki” oder Zeugen Jehovas dachte. Hier traf ich Jugendliche in meinem Alter, die Moslems, Juden, freievangelisch und was weiß ich noch was waren. Ich fand es auf einmal lächerlich zu glauben, irgendjemand davon hätte die einzige gültige Wahrheit gefunden – die eigene Sippe eingeschlossen.

    Als ich meinen Eltern offenbahrte, dass ich nicht mehr in die Kirche gehen würde (da war ich schon längst volljährig), waren sie schockiert, als hätte ich gerade gesagt ich sei Schwul oder ähnliches. Es hat länger gedauert, bis sie sich mit dem Gedanken anfreundeten.

    Die polnische Verwandschaft hat es hingegen anscheinend viel lockerer akzeptiert.

    • silenttiffy 5. Dezember 2012 bei 10:42 #

      Ja, das ist das Phänomen, das nicht nur bei uns polnischen Migranten auftritt: Der Irrglaube, dass die Zeit in der verlassenen Heimat stehengeblieben ist, dass sich dort überhaupt nichts verändert hat, während in Wirklichkeit nur im eigenen Kopf am bekannten Status Quo festgehalten wird. Besonders stark äußert sich das bei den Themen Religiosität und Mode. Heute kannst du in Polen niemanden damit schocken (außer ein paar alten Leuten), dass du nicht mehr in die Kirche gehst. Aber ist man zu Besuch in der Heimat, hat man dennoch das Gefühl, fromm spielen zu müssen. Dann geht man schon mal aus Anstand mit in die Messe und gähnt sich nen Ast. Früher fand ich es immer krass, von meinen Eltern wegen Kleidung und Frisur gegängelt zu werden, wenn wir drüben waren. Ich musste “anständig” aussehen, die Haare gekämmt und bloß keine unverständlichen Dinge wie Doc Martens an den Füßen oder eine grüne Strähne im Haar. Heute sieht man Dreadlocks, Piercings und Rattenfrisuren an den polnischen Serienstars, aber wenn wir zu Besuch sind, muss ich so tun, als gäbe es das alles nicht. Und dieser Druck geht ausschließlich von den deutschen Polen aus! :D

  2. Quasselette 5. Dezember 2012 bei 10:23 #

    Meine Eltern waren nie große Kirchgänger, aber bezüglich Kommunion oder Firmung gab es gar keine Diskussion. Meine Oma war die treibende Kraft meiner Kindheit in Polen mir sämtliche Religiösität einzutrichtern. Ich kannte damals mehr Bibelgeschichten als Gebrüder Grimm Märchen.

    Ich zahle zwar (aus mir unverständlichen Gründen) noch Kirchensteuer (steht aber auf der ToDo-Liste aus dem Verein auszutreten), aber gerade über die Katholiken mit ihren unglaublich prähistorischen Ansichten könnt ich mich unglaublich aufregen. Ich bin zwar sicher nicht völlig ungläubig, aber mit der Instutition Kirche kann ich nichts anfangen.

    Und die Tatsache, dass ich dieses Jahr ausschließlich standesamtlich geheiratet habe, war quasi ein Sakrileg für die polnische Verwandtschaft (die ich aber eh nicht eingeladen habe). Meine Mutter versuchte zwar mehrfach uns zu überreden, aber ich fand es total abwegig in der Kirche zu heiraten, wenn ich sonst 365 Tage im Jahr nicht hingehe und mein Mann schon vor über einem Jahrzehnt aus der Kirche ausgetreten ist.

    • silenttiffy 5. Dezember 2012 bei 10:53 #

      HAHA, Bibelgeschichten! Ich habe mit einer Kinderbibel lesen gelernt. Die hatte wenig Text und viele Bilder. Die Geschichten haben sich mir für immer eingeprägt und ich weiß sie alle bis heute. In Deutschland war meine Bibelkenntnis aber ein Makel! Im Religionsunterricht konnte ich beim Lehrer damit trumpfen, während die Kinder mich nur entgeistert ansahen, alles andere als mit Bewunderung, denn Religion war uncool, und wer viel darüber wusste, der war in der Uncoolnessbrühe gebadet und wurde lieber gemieden. Ich wiederum konnte nicht fassen, dass die anderen Kinder sich damit so schwer tun.
      Ich würde auch nicht kirchlich heiraten wollen. Auch nicht in Weiß. Und auch nicht groß, wie das in Polen üblich ist. Die Lösung: Heirat verschweigen? Unmöglich! Und wie erklärt man der Verwandtschaft, dass man in wilder Ehe lebt? Was wäre, wenn man noch ein uneheliches Kind dazu hätte? Ich erinnere mich, dass ich vor zehn Jahren nicht mal erwähnen durfte, dass ich in einer WG lebe, in der auch Männer wohnen.
      Ich bin so froh, in einer freien Gesellschaft zu leben. :’-)

      • Quasselette 5. Dezember 2012 bei 11:14 #

        Ich hab Heirat nicht verschwiegen, sondern nur die Info rausgegeben, dass ich nur standesamtlich und im kleinen Kreis heirate. Und habe nur Leute eingeladen die ich wirklich mag und nicht diejenigen, mit denen ich zufällig verwandt bin. Da haben einige vergeblich auf eine Einladung gewartet und sind jetzt totsterbensbeleidigt. Ist mir aber wurscht, ich seh die Leute ja höchstens alle 3 Jahre auf Beerdigungen. Seit meine Großeltern tot sind, hab ich gar keine Kontakte mehr nach drüben. Nur die Sachen, die ich über meine Mutter mitbekomme, die noch oft mit der Familie telefoniert.

        Dass ich die letzten 12 Jahre mit einem Mann ohne Trauschein gelebt habe, wurde in Polen von der älteren Verwandtschaft auch eher schockiert aufgenommen. Meine Mutter wurde ständig gefragt “Stört dich das denn nicht?”, aber der war das wurscht. Sie meinte, früher musste man halt heiraten, um überhaupt zusammen leben zu dürfen und dann fingen die Probleme ja meist erst an, weil man vorher zusammen gar keinen Alltag kannte.

        Aber abgesehen von der älteren Verwandtschaft sind die Polen ja auch nicht stehengeblieben, da soll man ja inzwischen auch ohne Trauschein zusammen leben dürfen, ohne gleich auf den Scheiterhaufen geworfen zu werden, hab ich mir sagen lassen ;-)

      • aldi_bn 5. Dezember 2012 bei 11:41 #

        Verschweigen ist schlecht. :) Ich bin der Meinung, dass Blut dicker ist als Wasser und die Familie eingeladen werden muss, also Tanten, Onkels und Cousinen/Cousins – egal ob von hier oder von drüben. Da hört es aber auch schon auf – Verwandte x-ten Grades müssen nicht eingeladen werden.
        Die Größe der Feier muss jeder selbst bestimmen. Aber eine “große” polnische Hochzeit ist definitiv lustig und ich freue mich schon darauf. Keine Reden und sehr viel Tanzen.

        Kirchlich heiraten werden wir auch nicht – das wäre geheuchelt, denn die Kirche besuche ich auch nicht mehr. Das hat einige zwar sehr erstaunt, aber richtig entsetzt war niemand.

        Auf (Enkel-)Kinder hingegen sind in der Familie alle scharf, da ist es völlig egal ob mit Trauschein oder ohne. Schließlich leben wir schon so viele Jahre zusammen, dass uns der Trauschein per Gewohnheitsrecht verdient haben. ;-)

        • Quasselette 5. Dezember 2012 bei 12:40 #

          Aber mit Verwandtschaft, mit der ich sonst so gar nix am Hut habe, die mich nicht mal zu Geburtstag/Weihnachten kontaktieren, brauch ich zur Hochzeit auch nicht – egal welcher Verwandtschaftsgrad :)

          Aber dieses Enkelkinder-Geschwätz ertrag ich auch seit Ewigkeiten. Ich frag meine Mutter immer: “Wenn Kinder so geil sind, warum bin ich eigentlich Einzelkind?” Da ist sie immer beleidigt ;)

  3. wawrzyniak andreas 3. März 2013 bei 06:56 #

    Fantastische Thema! Gerade heute!

  4. Ralf Diel 12. Juni 2013 bei 20:40 #

    Habe heute Dein Buch zuende gelesen….

    Ich war seit langem von geschriebenem nicht mehr so angerührt.

    Hab mich auch selber wiedergefunden.

    Sehr, sehr schön…

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